Weltreisen – meine Erfahrung

Ich habe lange für meine Weltreise gespart und 25.000 EUR sowie ein Jahr Zeit einkalkuliert. Ich habe zahlreiche Eindrücke mit nach Hause genommen und kann gar nicht alle aufzählen. Deshalb möchte ich nur einen kleinen Teil meiner Weltreise niederschreiben, da das ganze Jahr den Rahmen sprengen würde.

Es geht los

Die Koffer sind gepackt, alle Impfungen wurden vorgenommen und die Versicherung wurde abgeschlossen. Nach ausgiebiger Beratung mit meinem Versicherungsmakler Franz Groo (Besten Dank dafür!), habe ich gelesen wie wichtig eine Versicherung während einer Weltreise ist. Am 16. Februar war es dann endlich so weit: Abflug in Berlin-Tegel. Nun gab es kein Zurück mehr. Ich stieg in die Maschine nach Delhi. Knapp 12 Stunden später setzte der Flieger zur Landung an und mein Backpacker-Dasein konnte endlich losgehen. Ich habe mir als erstes die Jama Masjid und das Red Fort angesehen. In der nächsten Woche ging es zum Jumayun’s Tomb und zum Gandhi Smriti. Vier Tage späte brach ich Richtung Westen auf und erkundete Rajasthan. Mit inbegriffen war natürlich eine Kameltour in der Thar Wüste und ein Besuch des Ranthambore Nationalpark. Dann gönnte ich mir einen Tagesausflug in die “Golden City” Jaisalmer, wo ich mich in den winzig kleinen Gassen der Festung gleich mehrere Male verlaufen habe. Und auch das Holi Festival wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Abschließend stand natürlich auch ein Besuch des Taj Mahal auf dem Pflichtprogramm. Ärgerlich waren die 30 Minuten in der Warteschleife, die ich verbracht habe, um dann festzustellen, dass die Ticketpreise für Touristen um ein Vielfaches höher sind. Dann ging es mit dem Zug nach Varansi. Stolze 17 Stunden dauerte die Fahrt. In der “heiligsten Stadt des Hinduismus” nistete ich mich in einem günstigen Hotel ein und habe ich dort erst einmal von der Zugfahrt erholt. AM 12. März ging es dann mit dem Zug nach Kerala. Die Stadt liegt an der Südküste von Indien und ist für Tee und Schmalspurbahnen bekannt. Der Unterschied zum hektischen und chaotischen Teil von Indien war gravierend. Hier stellte ich einen Temperaturunterschied von 20 Grad fest und freute mich über leere Straßen und saubere Luft. Keine bettelnden Kinder, keine lärmenden Autos und keine aufdringlichen Straßenverkäufer. Nachdem ich in Darjeeling genug “gefroren” habe, beschloss ich mit dem Zug nach Goa zu fahren, um mich gemeinsam mit den Kühen an den Strand zu legen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg: 80 Stunden dauerte die Zugfahrt.

Goa

Goa

Auf nach Asien

Dann war es an der Zeit Indien zu verlasen und Sri Lanka anzusteuern. Morgens um 05:00 Uhr ging es vom Flughafen in Mumbai los. Der Zwischenstopp in Sri Lanka war lang aber erholsam und ich freute mich aus Peking. Ich wusste, dass es in Peking nicht sehr warm sein würde. Dennoch kam mir die Kälte extrem vor und ich musste mit erst einmal eine warme Jacke am Flughafen kaufen. Nachdem ich in einem Hostel eingecheckt hatte, habe ich mich in einem 6-Bett-Zimmer von Strapazen der Reise erholt. Glücklicherweise wird in Peking zwischen Männern und Frauen getrennt, weshalb sich nur Frauen in meinem Zimmer befanden. Am nächsten Tag ging es dann Richtung “Himmelstempel”. Auf dem Weg dorthin, besuchte ich einige Shoppingmalls die wirklich riesig sind. Beeindruckend, was man in Peking alles kaufen kann. Es folgten Besichtigungen der chinesischen Mauer, der Terrakotta Armee und Shanghais.

Shanghai

Shanghai

Bis ans Ende der Welt

Am 15. April kam ich dann in Bangkok an und reiste nach Songkran zum Wasserfest. Von dort ging es mit dem Bus nach Siem Reap und dann mit dem Billig Flieger der Air Asia nach Kambodscha zur Temeplanlage Angkor Wat. Anschließend ging es mit dem Flieger rüber nach Vietnam, ins Mekong Delta. Von hier aus reiste ich mit dem Bus nach Ho Chi Minh City, der größten Stadt Vietnams. In Vang Vieng habe ich dann das “Tubing”, zwei Buckets, eine Flasche Schlangenblut und gegriltte Maden “genossen”. Es folgte ein langer Weg im Flieger, denn es ging nach Dongara in Australien, wo es offensichtlich sehr schwer ist, einen Mietwagen zu bekommen. Im Pink Lake konnte ich Haie beobachten und im Kalbarri Nationalpark gab es ebenfalls Spannendes zu sehen. Auf dem Shark Bay Roadtrip gab es dann Delfine hautnah und auf den Straßen von Varnavon wimmelte es nur so von Känguruhs. Am 15. April ging es dann in den Cape Range Nationalpark. Vorher machte ich jedoch noch einen Zwischenstopp im Supermarkt, um Essen für die nächsten Tage einzukaufen. Im Park stattete ich dem berühmten Turqoise Bay einen Besuch ab, wo ich ganz entspannt eine Runde schnorcheln konnte. Hier muss man jedoch aufpassen, dass man nicht von der Strömung auf offene Meer gezogen wird.

Ich hoffe, euch hat dieser Erlebnisbericht gefallen. Ich werde sicher noch öfter über meine Weltreise hier auf dem Blog schreiben!

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