Mein Entsafter

 

Heute widme ich mich mal einem meiner Lieblingsgeräte, meinem Entsafter. Wie Ihr alle schon wisst, versuche ich immer mich möglichst gesundheitsbewusst zu ernähren. Dazu gehört auch der tägliche Vitaminschub durch meine selbst kreierten und frisch gepressten Säfte. Dabei haben sich zwischenzeitlich einige Vorlieben entwickelt, die schon zum regulären Tagesablauf gehören.

So trinke ich früh morgens sehr gerne einen reinen Obstsaft, als Basis dient mir dabei eine Mischung aus Apfel- und Orangensaft. Diese verfeinere ich dann je nach Laune mit Kirschen, Pflaumen, Ananas oder Birnen. Ganz besonders lecker und ein sehr energiereicher Kick für den Tagesanfang ist ein Müsli mit frisch gepresstem Fruchtsaft. Ein großes Glas davon am frühen Morgen und Ihr seid bis mittags gesättigt und fit.

Auch für die Arbeit bereite ich mit schon am Morgen meine Tagesration an Vitaminen und Ballaststoffen vor, dabei bevorzuge ich ab mittags dann aber eine etwas deftigere Mischung, der ich sehr gerne Karottensaft, Spinat, frischen Paprika, einige Wildkräuter und auch mal etwas Sellerie zufüge. Noch etwas Salz und Pfeffer dazu und der Genuss ist perfekt. Auch am Abend mag ich diese, eher würzigere Mischung. Dabei mische ich beim Entsaften gerne noch etwas Salbei dazu und nach besonders stressigen Tagen ist auch mal Baldrian mit drin.

Gerade in an den heißen Sommertagen ist ein frisch gepresster Saft eine echte Wohltat und man ist mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen versorgt. Auch im Form von selbstgemachte Eis sind diese Säfte eine wahre Köstlichkeit. Gute Informationen dazu findet man übrigens Safthier im Saftland.

Jetzt aber mal zu meinem Entsafter selbst, ich habe bis dato immer einen Zentrifugalentsafter genutzt. Dabei wird das zu entsaftende Gut erst mittels Reibe im Gerät zerkleinert und gelangt dann in eine Zentrifuge welche die Flüssigkeit durch Einwirkung der Fliehkräfte bei der sehr schnellen Umdrehung aus dem Fruchtfleisch zieht. Die Ergebnisse waren immer zufriedenstellend und das Gerät hat ein Maximum an Saft aus dem Obst bzw. Gemüse herausgepresst.

Zwischenzeitlich ist mir aber zu Ohren gekommen, dass diese Methode für Säfte, die nicht sofort getrunken werden, nicht besonders geeignet ist. Bei der Entsaftung mittels einer Zentrifuge wir nämlich auch jede Menge Sauerstoff mit in den Saft gepresst. Ein Übermaß an Sauerstoff sogt für eine wesentlich schnellere Oxidation der Säfte, wodurch die Vitamine sehr schnell zerstört werden. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache.

Gerade weil ich mir gerne meine Getränke für den ganzen Tag schon am Morgen presse, diese also oft mehrere Stunden in einer Flasche verbringen, wäre mir eine negative Beeinflussung durch zu viel Sauerstoff natürlich sehr zu wider. Also habe ich mich informiert, was ich dagegen machen könnte. Das Ergebnis ist ein zweiter Entsafter, welcher die Flüssigkeit auf die klassische Art aus dem Fruchtfleisch holt. Ebenfalls zuvor zerkleinert, wird der Fruchtbrei hier mittels Förderschnecke in eine Presse befördert, wo er dann mittels großem Druck ausgepresst wird. Zu meiner Überraschung ist das Ergebnis hierbei noch ergiebiger als bei meinem Zentrifugalentsafter. Das ausgepresste Fruchtfleisch landet in einem Auffangbehälter und weist nach der Pressung in der Tat eine sehr trockene Konsistenz auf. Zuvor war das immer noch ein bisschen breiig.

So kann der Auswurf bequem über den Biomüll oder den Komposthaufen entsorgt werden. Der Saft selbst weist einen minimal erhöhten Anteil an Fruchtfleisch aus, schmeckt aber genauso super. Den größten Unterschied schmeckt man, wenn der Saft einige Stunden im Kühlschrank gelagert wurde. Er schmeckt tatsächlich wesentlich frischer und intensiver, eine Differenz die mir so nie aufgefallen wäre.

Der Nachteil meines neuen Entsafters ist der Preis, eine echte Saftpresse ist doch etwas teurer als ein Zentrifugalentsafter. Dafür ist es aber leichter zu reinigen und das Ergebnis spricht ohnehin für sich. Den alten habe ich jetzt verkauft und Investition in den neuen war es mir im Angesicht der tollen Ergebnisse wirklich wert.

Comments are closed.

Proudly powered by WordPress
Theme: Esquire by Matthew Buchanan.