Minimalismus im Badezimmer

Das Badezimmer. Heiliger Ort der Frauen. Leider.

So könnte das Bad aussehen…

Da ich nun schon seit längerer Zeit mit meiner Freundin zusammen lebe, nutzen wir das Badezimmer natürlich gemeinsam – allerdings ist sie hier der Boss.

Falls du den Blog schon etwas länger gelesen hast, weißt du natürlich, dass ich kein Problem habe wenn meine Freundin der Boss ist. Womit ich allerdings ein Problem habe, ist die Unordnung in unserem Bad.

Durch das ständige reisen, habe ich mir angewöhnt alles minimal zu halten. Ich brauche nicht viel um glücklich zu sein und bin sogar etwas stolz auf meinen minimalen Lebensstil. Meine Freundin unterstützt diesen zum Glück auch super (sonst wären sie auch wahrscheinlich nicht mehr meine Freundin) und hat selbst schon so einiges an Müll weggeworfen.

Der gelebte Minimalismus führt natürlich dazu, dass man sich von einigen Dingen trennen muss. Das führt zu dem angenehmen Nebeneffekt, dass unsere Wohnung wirklich sehr schön minimal eingerichtet ist. Ich stehe da echt drauf und auch schon manche Besucher haben sich positiv über die durch Reduktion geschaffene Ästhetik geäußert. Unser Wohnzimmer könnte in jedem Lehrbuch für Feng-Shui (obwohl ich keine Ahnung davon habe) sowie in Büchern über das Aufräumen problemlos als Beispiel genutzt werden.

Unser Badezimmer jedoch, würde eher als Beispiel für “Chaos” dienen meiner Meinung nach. Klar, ich verstehe ja, dass man als Frau gewisse Utensilien zur Pflege hat. (Ich selbst nutze eigentlich nur  meine Schallzahnbürste, Trockenrasierer und Shampoo)

Was ich jedoch nicht verstehe und wahrscheinlich nie verstehen werde, ist die Tatsache, dass all diese Sachen querbeet rumliegen müssen. Da gab es schon den ein oder anderen Streit darüber – ohne jegliche Besserung.

Ich weiß, Frauen brauchen ihr Zeug im Bad und klar haben Frauen mehr Sachen als wie Männer. Aber man kann es doch aufräumen. Und zumindest versuchen das ganze etwas zu reduzieren oder?

 

Was ist eure Meinung dazu?

Gelebter Minimalismus – Adee Entsafter?

Reisen bildet, sagt man immer gerne.

Aber was ich auch festgestellt habe, ist, dass es nicht nur im Sinne der Sprachen oder Sehenswürdigkeiten bildet, sondern auch im Sinne der Distanz zum sonstigen Leben. Ich habe mir einmal erlaubt, meine freiberufliche Tätigkeit dahin gehend zu nutzen, die Republik ein wenig zu erkunden. Ferne Länder kenne ich schon, das war für mich lange Zeit klar, wenn der Urlaub kommt, dann geht es ins Ausland. Aber Deutschland blieb lange Terra Incognita.

Aber als ich mich mit meinem Laptop auf längere Reisen begab, an mehreren deutschen Orten längere Zeit lebte, habe ich nicht nur viel über den Osten und den Westen erfahren, sondern ganz viel auch über mich und meine Bedürfnisse. Die letzte Wohnung ist für mich heute schon fast absurd -voll, voll, alles war da, sogar im Übermaß. Was für Geräte ich doch hatte, manchmal kommt mir das wirklich unglaublich vor. Mittlerweile habe ich vieles davon verkauft oder untergestellt, und siehe da, ich scheine die Sachen nicht zu vermissen!

Mal ganz ehrlich, braucht man wirklich einen elektrischen Schredder, der mit leisem Surren alte Briefe in Kleinholz verwandelt? Oder was soll ich mit einer Teemaschine, die man abends so einstellt, also programmiert, dass morgens der Tee dampft? Heute genieße ich sogar das Ritual, mir am Ort der Wahl als erstes einen Tee auf zu brühen, per Hand und ganz ohne Programmierung. Und so geht das immer weiter, auch mein eigentlich geliebter Entsafter hat sich – vorübergehend zumindest – entbehrlich gemacht. Der hat mir zwar zuverlässig leckere, gesunde Säfte beschert, aber jetzt esse ich eben mehr frisches Obst, geht auch.

Was ich sagen will, ist, dass man, wenn man sich auf eine Reise, auch eine längere einstellt, erfahren kann, dass der ganze Kram, mit dem wir unseren Alltag so gestalten, nicht wirklich wichtig ist. Beim Reisen erfährt man nämlich ganz andere Dinge, zum Beispiel wie es ist ist, sich immer wieder an neue Situationen anzupassen oder auch zu improvisieren.

Wer schon einmal mit dem Rucksack unterwegs war, weiß das ohnehin. Da muss man im Vorfeld ja genau festlegen, was man einpackt, was man braucht und was nicht. Dabei lernt man auch das “multi Using” sehr gut. Ich schwöre mittlerweile auf mein “all in one” Shampoo, mit dem ich dusche, die Haare wasche, die Handwäsche erledige und, wenn es sein muss, auch den Abwasch wuppe. Eine kleine Packung – eine ganze Welt.

Und was passiert, und das ist an keinen Ort gebunden, wie ich gemerkt habe, ist, dass man automatisch sich nach außen orientiert, achtsamer und wacher wird, wenn man mit all dem Ballast und den täglichen Verrichtungen nicht mehr zu tun hat. Das einfache Leben kann dir buchstäblich die Augen öffnen. Du siehst plötzlich die Tiere um dich herum, du riechst und schmeckst anders, als wenn du dich in der ach so bequemen Welt im vierten Stock einmummelst.

Ich kenne mittlerweile einige Leute, die sich ein Sabbatical leisten. Die machen ähnliche Erfahrungen. Wenn alles weg ist, was dich sonst bindet, die Wohnung, der Job, die Karriere, man sich auf ein leichtes Leben – auf Zeit – einlässt, kann sich das ganze Leben noch einmal neu sortieren.

Ich kann also jedem nur raten, auch einmal aus seinen gewohnten Bahnen heraus zu denken. Nutzt einen Übergang zwischen zwei Jobs, nehmt euch eine Auszeit. Fahrt also los, allein oder zu zweit, wie ihr wollt. Werft den Ballast ab, und erfahrt dabei, was ihr wirklich zu einem interessanten und genussreichen Leben braucht. Und dann könnt ihr ja immer noch nach Hause zurück kehren – der Entsafter wird poliert, ihr macht euch tolle Smoothies und werdet sehen, dass sich alles ganz anders anfühlt als zuvor.

Ein bisschen Mut erfordert es sicher, ein leichtes Leben ohne all den gewohnten Komfort zu starten. Aber am Ende kommt etwas heraus, das man Lebenserfahrung nennen kann. Probiert es aus – dann wisst ihr genau, was ihr wirklich für euer Leben braucht!

Der Sinn der Arbeit

Wie viele Menschen lieben ihren Job und freuen sich, wenn sie am morgen zur Arbeit gehen?

Wahrscheinlich erstaunlich wenige. Zu wenige!

Doch warum ist das so? Weshalb verbringen die meisten Menschen einen Großteil ihrer täglich verfügbaren Stunden bei einer Tätigkeit, die sie nicht nur nicht ausfüllt sondern meistens sogar noch nervt?

Klar, die Antwort ist einfach: Geld
Doch warum streben wir so sehr nach Geld? Ist Geld wirklich wichtig? Lohnt es sich eine Beförderung anzunehmen, nur um ein paar tausend Euro mehr jedes Jahr zu verdienen?

All diese Frage sind nicht so einfach beantwortbar und eher philosophisch angehaucht. Dennoch sollte man es sich mal genauer anschauen, warum so viele Leute im Hamsterrad schuften anstatt ihr Leben zu genießen.

Geld-man kann nie genug haben

Es scheint so, als könnte man wirklich nie genug haben von dem Geld. Schon seit Jahrhunderten jagen wir alle dem Geld nach in der Hoffnung, dass unser Leben so besser wird. Und Geld macht das Leben auch auf jeden Fall bequemer und einfacher. Jedoch gibt es auch zahlreiche Studien die zeigen, dass Geld NICHT glücklicher macht. Zumindest nicht alleine und vor allem nicht ab einer gewissen Grenze. Selbst wenn man 300.000 Euro jedes Jahr verdient, will man immer noch irgendein Objekt kaufen, dass momentan noch zu teuer. Daher muss man einfach für sich selbst festlegen, wie viel Geld man braucht und sobald diese Grenze erreicht erstmal versuchen das selbe Geld für weniger Zeitaufwand zu bekommen anstatt mehr Geld für mehr Stunden zu bekommen.

Statt nach einer Beförderung zu fragen, könnt ihr zum Beispiel fragen, ob es möglich ist nur halbtags zu arbeiten. Oder euch einen, zwei, drei Tage Home Office geben lassen.
Letztendlich gibt es viele Möglichkeit, die alle etwas unkonventionell sein können aber doch zum Ziel führen.

Fazit und Tipp

Wir alle brauchen Geld. Aber wir müssen ihm nicht durchgehend nachjagen! Wir sollten uns selbst zügeln und uns auf das wirklich wichtige konzentrieren. Ein glückliches Leben führen zum Beispiel. Und dafür braucht man weniger Geld als man denkt!

Auf meinen Reisen habe die ärmsten Gebiete dieser Erde besucht und gesehen, wie glücklich man ohne Geld, Strom und Internet sein kann. Letztendlich sollte das uns ein Vorbild sein!

Nun mein Tipp:
Tauscht Geld nicht gegen Güter sondern gegen Erfahrungen.
Ihr braucht nicht einen neuen, größeren TV sondern eher eine Reise nach Afrika.

Weltreisen – meine Erfahrung

Ich habe lange für meine Weltreise gespart und 25.000 EUR sowie ein Jahr Zeit einkalkuliert. Ich habe zahlreiche Eindrücke mit nach Hause genommen und kann gar nicht alle aufzählen. Deshalb möchte ich nur einen kleinen Teil meiner Weltreise niederschreiben, da das ganze Jahr den Rahmen sprengen würde.

Es geht los

Die Koffer sind gepackt, alle Impfungen wurden vorgenommen und die Versicherung wurde abgeschlossen. Nach ausgiebiger Beratung mit meinem Versicherungsmakler Franz Groo (Besten Dank dafür!), habe ich gelesen wie wichtig eine Versicherung während einer Weltreise ist. Am 16. Februar war es dann endlich so weit: Abflug in Berlin-Tegel. Nun gab es kein Zurück mehr. Ich stieg in die Maschine nach Delhi. Knapp 12 Stunden später setzte der Flieger zur Landung an und mein Backpacker-Dasein konnte endlich losgehen. Ich habe mir als erstes die Jama Masjid und das Red Fort angesehen. In der nächsten Woche ging es zum Jumayun’s Tomb und zum Gandhi Smriti. Vier Tage späte brach ich Richtung Westen auf und erkundete Rajasthan. Mit inbegriffen war natürlich eine Kameltour in der Thar Wüste und ein Besuch des Ranthambore Nationalpark. Dann gönnte ich mir einen Tagesausflug in die “Golden City” Jaisalmer, wo ich mich in den winzig kleinen Gassen der Festung gleich mehrere Male verlaufen habe. Und auch das Holi Festival wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Abschließend stand natürlich auch ein Besuch des Taj Mahal auf dem Pflichtprogramm. Ärgerlich waren die 30 Minuten in der Warteschleife, die ich verbracht habe, um dann festzustellen, dass die Ticketpreise für Touristen um ein Vielfaches höher sind. Dann ging es mit dem Zug nach Varansi. Stolze 17 Stunden dauerte die Fahrt. In der “heiligsten Stadt des Hinduismus” nistete ich mich in einem günstigen Hotel ein und habe ich dort erst einmal von der Zugfahrt erholt. AM 12. März ging es dann mit dem Zug nach Kerala. Die Stadt liegt an der Südküste von Indien und ist für Tee und Schmalspurbahnen bekannt. Der Unterschied zum hektischen und chaotischen Teil von Indien war gravierend. Hier stellte ich einen Temperaturunterschied von 20 Grad fest und freute mich über leere Straßen und saubere Luft. Keine bettelnden Kinder, keine lärmenden Autos und keine aufdringlichen Straßenverkäufer. Nachdem ich in Darjeeling genug “gefroren” habe, beschloss ich mit dem Zug nach Goa zu fahren, um mich gemeinsam mit den Kühen an den Strand zu legen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg: 80 Stunden dauerte die Zugfahrt.

Goa

Goa

Auf nach Asien

Dann war es an der Zeit Indien zu verlasen und Sri Lanka anzusteuern. Morgens um 05:00 Uhr ging es vom Flughafen in Mumbai los. Der Zwischenstopp in Sri Lanka war lang aber erholsam und ich freute mich aus Peking. Ich wusste, dass es in Peking nicht sehr warm sein würde. Dennoch kam mir die Kälte extrem vor und ich musste mit erst einmal eine warme Jacke am Flughafen kaufen. Nachdem ich in einem Hostel eingecheckt hatte, habe ich mich in einem 6-Bett-Zimmer von Strapazen der Reise erholt. Glücklicherweise wird in Peking zwischen Männern und Frauen getrennt, weshalb sich nur Frauen in meinem Zimmer befanden. Am nächsten Tag ging es dann Richtung “Himmelstempel”. Auf dem Weg dorthin, besuchte ich einige Shoppingmalls die wirklich riesig sind. Beeindruckend, was man in Peking alles kaufen kann. Es folgten Besichtigungen der chinesischen Mauer, der Terrakotta Armee und Shanghais.

Shanghai

Shanghai

Bis ans Ende der Welt

Am 15. April kam ich dann in Bangkok an und reiste nach Songkran zum Wasserfest. Von dort ging es mit dem Bus nach Siem Reap und dann mit dem Billig Flieger der Air Asia nach Kambodscha zur Temeplanlage Angkor Wat. Anschließend ging es mit dem Flieger rüber nach Vietnam, ins Mekong Delta. Von hier aus reiste ich mit dem Bus nach Ho Chi Minh City, der größten Stadt Vietnams. In Vang Vieng habe ich dann das “Tubing”, zwei Buckets, eine Flasche Schlangenblut und gegriltte Maden “genossen”. Es folgte ein langer Weg im Flieger, denn es ging nach Dongara in Australien, wo es offensichtlich sehr schwer ist, einen Mietwagen zu bekommen. Im Pink Lake konnte ich Haie beobachten und im Kalbarri Nationalpark gab es ebenfalls Spannendes zu sehen. Auf dem Shark Bay Roadtrip gab es dann Delfine hautnah und auf den Straßen von Varnavon wimmelte es nur so von Känguruhs. Am 15. April ging es dann in den Cape Range Nationalpark. Vorher machte ich jedoch noch einen Zwischenstopp im Supermarkt, um Essen für die nächsten Tage einzukaufen. Im Park stattete ich dem berühmten Turqoise Bay einen Besuch ab, wo ich ganz entspannt eine Runde schnorcheln konnte. Hier muss man jedoch aufpassen, dass man nicht von der Strömung auf offene Meer gezogen wird.

Ich hoffe, euch hat dieser Erlebnisbericht gefallen. Ich werde sicher noch öfter über meine Weltreise hier auf dem Blog schreiben!

Reisen – die Welt mit anderen Augen sehen

“Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.”,

hat der irische Lyriker Oscar Wilde irgendwann mal gesagt. Ob er damals schon wusste, wie recht er mit seiner Aussage hat, ist unklar, aber in der heutigen Zeit kann sie bedenkenlos bestätigt werden.

Sobald sich die Möglichkeit ergibt, bin ich gerne und oft unterwegs – sei es irgendwohin im Ausland oder einfach nur zum nächstgelegenen Ort in Deutschland. Beim Reisen kann ich den Alltag hinter mir lassen und mich vollends von den Eindrücken, Gerüchen und Empfindungen des fremden Ortes hinreißen lassen.

In einem nahegelegenen Wald einen Spaziergang zu machen oder den Bauernhof nebenan zu besuchen, ist nicht das gleiche wie in einem Restaurant in Japan Sushi zu essen oder auf dem Empire State Building in New York zu stehen. Aber genauso interessant und wertvoll. Während ich mich auf dem Nachbarshof mit den typischen landwirtschaftlichen Tätigkeiten vertraut machen kann, so wie Kühe melken, Hühner füttern, Schafe scheren oder Ziegen streicheln, kann ich im Wald verschiedene Bäume “kennen lernen”, Eichhörnchen sehen und Pilze sammeln. Solche Aktivitäten machen nicht nur Kindern Spaß; auch Erwachsene genießen es die Natur mit allen Sinnen zu erleben.

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Ins Ausland reisen

Bei einer Reise ins Ausland ist es zuweilen anders. Noch vor der Abfahrt bzw. vor dem Abflug informiere ich mich über das Land, das ich besuchen möchte – angefangen mit Reisebestimmungen und Gegenständen zum Verzollen über Traditionen bis sehenswerten Orten. Einige Worte in der jeweiligen Sprache zu können, ist oft ebenfalls von Vorteil. Wenn ich allerdings mein ausgesuchtes Urlaubsland besuche, bin ich meist so überwältigt von den verschiedenen Eindrücken, dass ich das Gelesene vergesse und mich von den Leuten, ihren Geschichten und Visionen inspirieren lasse. Es fasziniert mich, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen und sich das Besondere an das Land und ihre Kultur erläutern zu lassen. Touristen sind meist auf die Sehenswürdigkeiten, die es zu besichtigen gibt, fixiert, und versäumen es, etwas von der Atmosphäre des Landes mitzukriegen. Es ist komplett anders, ob ich in einem Hotel übernachte, das sich auf ausländischen Besuchern spezialisiert hat – mit Animateuren und zahlreichen Ausflügsangeboten, oder in einer Ferienwohnung, die von einem einheimischen Ehepaar vermietet wird. Manchmal reicht es aus, zwei Straßen weiter ins Stadtinnere zu gehen und man erlebt das Land, so wie es die Einwohner sehen und nicht so wie es die Touristen sehen sollen. Dann höre ich das nicht verstellte Lachen der Kinder, rieche die Gerüche der typischen Landesspeisen, erlebe die Menschen so wie sie sind…

Es ist das besondere Zauber, das ein Land umgibt und das man einzufangen versucht, sofern man nicht nur auf einen bedeutungslosen Pauschalurlaub aus ist. Ich genieße es jedes Mal, mir von den Einheimischen zeigen zu lassen, was sehenswert ist oder welche Gerichte ich unbedingt kosten sollte. Auf dieser Weise erfahre ich mehr über das Land und die Leute, als ich in einem standardisierten Ratgeber nachlesen würde. Ich sammle Eindrücke, die Pauschaltouristen verborgen bleiben. Ich lerne authentische Menschen kennen und lasse mich von ihrer Lebenskraft anstecken…

Reisen ist wertvoll – nicht nur als Vergnügungsmaßnahme, sondern auch für die persönliche Weiterbildung. Dadurch kann ich Vorurteile aus dem Weg räumen und mir eine ungetrübte Meinung über das Urlaubsland bilden. Ich kann die Kultur und die Leute in ihren normalen Umgebung erleben, interessante oder gar witzige Traditionen kennen lernen und sie vielleicht in mein eigenes Leben integrieren. Dadurch mache ich sie in meine Umgebung bekannt und gebe ein Stück Fremdkultur an meine eigenen Landsleute weiter.

Es ist nicht wichtig, ob man in ein großes und reiches Land reist oder in ein kleines und sogar armes – jedes Land, jeder Ort hat seine eigene Geschichte. Man muss bloß Lust haben, sie kennen zu lernen.

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